Die Vienna Timberwolves erkämpfen sich im Wiener Derby Dank einer kompakten Team-Leistung mit einem 85:73 gegen Basketball Klub Rapid Wien verdient den ersten Auswärtssieg der Saison.
Starkes zweites Viertel
Valentin Siegmund eröffnet das Spiel mit einem Lay up nach einem Steal an Ex-Timberwolf Kingsley Fobi. Rapid antwortet sofort mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf von Djurdjeivic Wurf zum 3:2 und der, wie sich später herausstellen wird, einzigen Führung der Gastgeber im gesamten Spiel. Bis zum 8:8 ebenfalls per Dreier durch Djurdjevic in der fünften Minute geht es Kopf an Kopf weiter. Danach können sich die Wölfe unter anderem durch einen Dreipunkter von Maxi Seher auf 17:10 absetzen. Es geht mit einer 22:18 Führung in die erste Viertelpause.
Ausgezeichnete Defense lässt die Timberwolves nach und nach immer weiter davonziehen. Insgesamt lässt unser Team nur 10 weitere Rapid Punkte in der ersten Hälfte zu. Offensiv funktionieren die Wölfe als Team gut und verteilen das Scoring auf viele Schultern. Insgesamt steuert die Bank in diesem Spiel 33 Punkte bei. So geht es mit einer verdienten 44:28 in die Halbzeitpause.
Konstant in Führung
Im dritten Viertel wird der Vorsprung auf bis zu 21 Punkte ausgebaut. Rapid versucht sich heranzukämpfen, die Wölfe haben aber immer eine passende Antwort parat. Hilfreich dabei auch, dass es mehrere Freiwürfe nach technischen Fouls gegen Rapid gibt. Zum Ende des Viertels beträgt der Vorsprung noch immer beruhigende 13 Punkte (61:48).
Auch im Schlussabschnitt können die Timberwolves die zweistellige Führung über weite Strecken behaupten. Erst in den Schlussminuten kommt Rapid zwei Mal auf bis zu sechs Punkte heran. Topscorer Armin Karian legt das Spiel mit zwei erfolgreichen Freiwürfen und einem Dreier aber auf Eis. Fünf Wölfe scoren an diesem Abend zweistellig und Paul Kircher legt ein starkes Double-Double mit 13 Punkten und 11 Rebounds auf. Alles in allem ein sehr erfreuliches Ergebnis, das Lust auf mehr beim nächsten Heimspiel am 8. Dezember um 15:30 Uhr gegen die Swarco Raiders Tirol macht.
Stimme zum Spiel:
Justin Schlünken (Head Coach): „Glückwunsch an meine Mannschaft, ein Sieg im Derby ist nie einfach. Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut verteidigt. Im dritten Viertel haben wir etwas die Konzentration verloren, daran müssen wir arbeiten. Unterm Strich bin ich aber sehr zufrieden mit dem Sieg.“
Basketball Klub Rapid Wien : Vienna Timberwolves 73:85 (18:22/10:22/20:17/25:24)
Vienna Timberwolves: Karian 20, Kircher 13 (11 Reb), Unger 11, Konzet (7 Reb, 6 Ass) & Seher je 10, Siegmund & Tomaschek je 8, Balau & Cantor je 2, Dragolj (6 Reb) 1; Faix & Ogbevoen
Basketball Klub Rapid Wien: Djurdjevic 22, Djokovic 14, Gmeiner 10 (7 Reb), Meier 9, Zola 8, Beader 4 (7 Reb), Fobi & Pendic je 3, Karian & Radanovic; Jenner & Kreso