Die Vienna Timberwolves zeigen vor allem offensiv eine starke Leistung und gewinnen nach einem frühen, zweistelligen Rückstand in Graz beim Future Team Steiermark mit 83:91.

Hart umkämpfte erste Hälfte

Die Gastgeber starten besser und sind bald mit 10:3 in Führung. Beide Seiten verteidigen sehr intensiv. Die Timberwolves sind dabei bereits nach weniger als drei gespielten Minuten an der Teamfoulgrenze angelegt, die Grazer wenig später ebenso. Kurz nach seiner Einwechslung und bereits vier gepflückten Rebounds muss Kerim Dragolj leider verletzt vom Feld humpeln. Angeführt von Justin Mc Caw ziehen die Steirer auf 25:14 davon, ehe die Wölfe kurz vor Viertelende noch auf 25:18 verkürzen können.

Die Timberwolves finden zu Beginn des zweiten Viertels eine gute Mischung aus Fastbreaks, aggressiven Drives und guter Ballbewegung in der Set-Offense und kämpfen sich nach und nach immer mehr heran. Nach 15 Spielminuten stellt Jakob Konzet per Freiwurf zum ersten Mal den Ausgleich her (32:32). In der Folge entwickelt sich ein Kampf auf Augenhöhe und kein Team kann sich entscheidend absetzen. Kerim Dragolj kann zum Glück am Ende des Viertels wieder eingreifen und Dean Cantor scort mit einigen Drives. Die Wölfe nehmen eine knappe aber Dank kompakter Defense im zweiten Viertel verdiente 41:43 Führung mit in die Halbzeitpause.

Starke zweite Hälfte

Der Steirer im Team der Wölfe – Kapitän Valentin Siegmund – sorgt per And-One Lay up für einen perfekten Start in den dritten Abschnitt. Unser Team findet rasch einen offensiven Rhythmus und geht in der 25. Minute unter anderem durch acht Punkte am Stück von einem offensiv heute sehr aktiven Janis Tomaschek mit 48:57 in Führung. Neuzugang David Ilunga Zola bringt bei seinem Debüt für die Timberwolves von der Bank kommend frischen Schwung und scort die letzten Punkte des Viertels zur 58:66 Führung.

Zu Beginn des Schlussviertels müssen die Wölfe den verletzungsbedingten Ausfall von Point Guard Jakob Konzet verkraften. Dean Cantor macht als Back seine Sache sowohl als Scorer als auch Dirigent der Offense aber sehr gut. Die Timberwolves halten den Vorsprung konstant zwischen sieben und elf Punkten. Spektakulär setzt sich in den Schlussminuten Vincent Balau mit einem Fastbreak-Dunking gefolgt von einem erfolgreichen Dreipunkter in Szene. Nicht zuletzt Dank 37 Punkten von den Bankspielern und 41% Trefferquote von Downtown holen unsere Wölfe mit 83:91 verdient den dritten Auswärtssieg der heurigen Saison.

Stimme zum Spiel:

Head Coach Justin Schlünken: „ Glückwunsch an die Mannschaft, nach drei Niederlagen ist es nie einfach. Ein langsamer Start hat uns etwas verunsichert, aber im zweiten Viertel haben wir ein paar Probleme in der Defense lösen und einen Run starten können.“

Future Team Steiermark : Union Deutsch Wagram Alligators 83:91 (25:18, 16:25, 17:23, 25:25)

Vienna Timberwolves: Cantor 20, Siegmund & Tomaschek je 18, Balau (8 Reb) und Unger je 10, Kircher (8 Reb) & Ilunga Zola je 6, Konzet 2 (6 Ass), Ogbevoen 1, Dragolj; Faix

Future Team Steiermark: McCaw 32 (8 Reb, 4 Stl), von Houwald 19 (10 Reb), Derado 14, Okoro 10 (10 Reb), Vincze 4 (7 Reb), Schickbichler & Skalic je 2, Bliem & Höger & Jugovic